Aktuelles

  • Josefs Jahr

    Papst ruft Josefs-Jahr aus Vorbild für Väter und Alltagshelden

    Mit einem eigenen Schreiben hat der Papst den Katholiken den heiligen Josef als besonderes Vorbild empfohlen. Der Ziehvater Jesu sei ein Vorbild an kreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit und Verantwortung – wie viele in der Pandemie.

    Anlass des am Dienstag veröffentlichten Schreibens „Patris corde“ (Mit dem Herzen eines Vaters) ist die Erklärung Josefs zum Patron der Kirche vor 150 Jahren durch Papst Pius IX. (1846-1878). Die Pandemie mit ihren Folgen zeige, wie wichtig für das persönliche Leben nicht die Prominenten der Headlines und TV-Shows seien, sondern Menschen, „die jeden Tag Geduld und große Hoffnung beweisen und sich bemühen, nicht Panik zu streuen, sondern Verantwortungsbewusstsein“.
    Sein Schreiben, so Franziskus, solle ein „Wort der Anerkennung und Dankbarkeit“ sein für Eltern, Großeltern, Lehrer, Pflegekräfte, Ärzte, Supermarktverkäufer, Reinigungspersonal, Polizei, Spediteure, Freiwillige, Priester und Ordensleute – für „alle, die zeigen, dass niemand sich allein rettet“.

    Mit keinem Heiligen – mit Ausnahme Marias – habe sich das päpstliche Lehramt so ausgiebig befasst wie mit Josef, schreibt Franziskus. Pius IX. ernannte Josef am 8. Dezember 1870 zum „Universalpatron der Kirche“, Leo XIII. (1878-1903) betonte die Beziehung des Zimmermanns Josef zur Welt der Arbeit, so dass Pius XII. ihn 1955 zum „Patron der Arbeiter“ erkor. Johannes Paul II. schließlich habe in einem eigenen Schreiben 1989 Josef den „Beschützer des Erlösers“ genannt.

    Wichtiges Vorbild für alle Väter

    Josef sei ein wichtiges Vorbild für alle Väter, schreibt Franziskus. Vater werde man nicht, „indem man ein Kind in die Welt setzt, sondern indem man sich verantwortungsvoll um es kümmert“. Vater zu sein bedeute, ein Kind in die Wirklichkeit des Lebens einzuführen und zu begleiten. Dies geschieht laut Franziskus nicht, indem man den Sohn, die Tochter „festhält, gefangen hält, besitzt, sondern sie zu Entscheidungen, Freiheit und Aufbruch befähigt“. Wenn Josef als „keusch“ bezeichnet werde, dann auch deshalb, weil „keusche Liebe“ den anderen nicht besitzen und festschreiben wolle.

    Mit dem Schreiben ruft der Papst gleichzeitig ein „Jahr des heiligen Josef“ aus, in dem dieses Heiligen besonders gedacht werde und sein Vorbild inspirieren solle. In einem eigenen Dekret verbindet Franziskus damit die Möglichkeit eines vollkommenen Ablasses zeitlicher Sündenstrafen für gläubige Katholiken. Gewährt werden kann dieser unter der Voraussetzung der sakramentalen Beichte, der Feier der Eucharistie und des Gebetes in Anliegen des Papstes. Zugleich empfiehlt das Dekret besondere Festtage, Andachten und Gebete, um des heiligen Josef zu gedenken.

    Link zum Apostolischen Schreiben: http://www.vatican.va/content/francesco/de/apost_letters/documents/papa-…

     

     

  •  

    Das Kornhaus mit seinen Ausstellungen ist bis 20. März 2021 geschlossen.

    Bis dahin sind nur Führungen für kleine Gruppen (bis max. 10 Personen, mit Mindestabastand und Maske) möglich. Anfragen richten Sie bitte an das Wallfahrtsbüro unter Telefon 07371/ 9546732 oder elisabeth.buck@josefs-wallfahrt.de

     

     

     

     

     

    Am 21. März beginnt mit einem Gottesdienst das neue Wallfahrtsjahr.

     

  • Wallfahrtsflyer

    Hier finden Sie die Angebote für das Jahr 2021
    Wallfahrtsprospekt2021