Neues aus Heiligkreuztal

Impuls zu Mariä Lichtmess: LICHT SEIN IN DIE FINSTERNISSE DER ZEIT

Am Beginn des Monats Februar steht im kirchlichen Kalender ein Festtag, der in früheren Zeiten sehr wichtig war, heute vermutlich nur noch katholischen Insidern etwas sagt: Mariä Lichtmess.  Der 2. Februar ist der 40. Tag nach Jesu Geburt und wurde – der jüdischen Tradition entsprechend (s. Levitikus 12) – als Tag der „Reinigung Mariens“  bzw. auch als „Darstellung des Herrn“ begangen. Im ländlichen Raum war es der Tag, an dem das Arbeitsverhältnis zwischen Bauer und Knecht bzw. Magd verlängert oder beendet wurde. Für einen Wechsel war es eine günstige Zeit: Die Arbeiten, für die im Winter Zeit war, da keine Feldarbeit zu leisten war, waren größtenteils getan; die Vorbereitungen für das kommende Frühjahr eilten noch nicht. Bis zum 05. Februar hatten die Wechselwilligen nun Zeit, an die neue Arbeitsstelle zu kommen. Der Februar wurde so für viele eine Zeit des Aufbruchs und des Neubeginns in einer bis dahin unbekannten Haus- und Arbeitsgemeinschaft.

An welche Aufbrüche in meinem Leben denke ich gern zurück?   

Jetzt war auch schon zu erleben, dass die Tage wieder länger wurden – eine Erfahrung, deren Intensität wir mit unseren Möglichkeiten der künstlichen Beleuchtung kaum noch nachvollziehen können.

Die Dunkelheit einer finsteren Nacht wirkt bedrohlich:  ich sehe nicht, wohin ich trete, ich weiß nicht, wer oder was mir entgegenkommt und sich mir in den Weg stellt. Da tut schon ein kleines Licht gut, um Angst und Unsicherheit zu vertreiben.

Die Lichtsymbolik ist in uns tief verankert. Das Licht einer Kerze in der Dunkelheit weckt in uns immer wieder neu angenehme Gefühle, wird nie langweilig. Und nicht umsonst heißt die Spendenaktion des ORF, mit der Familien und Kinder in Not unterstützt werden, „Licht ins Dunkel“.

In der mystischen Tradition ist die „dunkle Nacht“ Bild für die Erfahrung der gefühlten Abwesenheit Gottes, in der alles sinnlos scheint und die Sehnsucht nach einer liebevollen Begegnung wächst.

Wir Christ_innen bekennen Jesus Christus als „Licht der Welt“, das die Dunkelheiten unseres Lebens erhellt und in die Welt hineinstrahlt. Er ist das Licht, das uns auf unserem Weg in die Zukunft sicher auftreten lässt und Hoffnung gibt.

„Ihr seid das Licht der Welt!“ Mit dieser Zusage Jesu (s. Matthäus 5,14) sind wir aufgefordert, auch füreinander Licht zu sein und uns gegenseitig das Leben zu erhellen – im persönlichen Umfeld, aber auch global. „Licht sein in die Finsternisse der Zeit“ – so hat der Gründer unserer Gemeinschaft, der die „Finsternis“ zweier Weltkriege erlebt hatte, unseren Auftrag umschrieben. 

Dunkle und helle Zeiten in meiner Lebensgeschichte – wie haben sie sich angefühlt?

Wer oder was macht mein Leben hell?

Wer ist für mich ein Sonnenschein?

Und für wen bin ich es?  

Halten wir unser Gesicht ins Licht der Sonne, genießen wir ihre Helligkeit und Wärme – dankbar für das Leben, das Gott uns schenkt!

Quelle: https://www.missionarinnen-christi.de/mariae-lichtmess/

Sr. Hildegard Schreier MC

Sr. Hildegard Schreier hat Philosophie und Theologie studiert. Missionarin Christi ist sie seit 1985 und seit 2010 Generalleiterin des Ordens. Wir danken herzlich für die Abruckerlaubnis!

Kornhaus öffnet am Josefstag
Ab 17. März ist das Kornhaus wieder sonntags von 14 – 16 Uhr geöffnet. Der Besuch ist kostenlos. Führungen für Gruppen finden auf Anfrage statt. Gruppen, die eine Führung buchen möchten, können sich bei Elisabeth Buck im Wallfahrtsbüro melden (Tel. 07371 9546732 oder Mail info@josefs-wallfahrt.de).

Vorschau: Die Mitgliederversammlung der Josefs Vereinigung findet am Sonntag, den 16. Juni statt.

Neuer Wallfahrtsprospekt für 2024
Das Jahres-Programm für 2024 liegt vor! Er wird im November an die Kirchengemeinden der Region versandt.

Vorstand im Amt bestätigt

Bei der Mitgliederversammlung der Frommen Josefs Vereinigung von Heiligkreuztal am 25. Juni wurde nicht nur der erste Vorsitzende Michael Holl, sondern auch die weiteren Mitglieder des Vorstandes einstimmig für weitere 5 Jahre gewählt:
Elisabeth Buck, Sybille Heck, Heiner Knobelspies, Dominika Pfeiffer und Niko Przywara. Pfarrer Burkard wird als beratendes Mitglied des Vorstandes hinzuberufen. Vor der Wahl hatte Michael Holl im Rückblick auf das vergangene Jahr auf die wieder wachsende Zahl von Führungen im Kornhaus und auf die konstante Mitgliederzahl hingewiesen. Dennoch, so sein Ausblick, wird es in den nächsten Jahren vermehrt Anstrengungen brauchen, diese beiden Zahlen zu erhalten.

Wir suchen dich/ wir suchen Sie

Für unsere Ausstellung im Kornhaus im Kloster in Heiligkreuztal suchen wir Ehrenamtliche, die gerne ab und zu sonntags zwischen 14 und 16 Uhr den Aufsichtsdienst übernehmen wollen. Die Ausstellung ist von März bis Oktober für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Interessierte können sich gerne an das Wallfahrtsbüro unter Tel. 07371/ 9546732 oder per Mail an info@josefs-wallfahrt.de wenden.
Fromme Josefs Vereinigung von Heiligkreuztal und
Geistliches Zentrum Heiligkreuztal

Neuer Film zur Ausstellung

Zu Beginn des neuen Wallfahrtsjahres gibt es einen virtuellen Gruß aus dem Kornhaus! Sehen und hören Sie selbst Link


Biblische Figuren im Kornhaus

Das Kornhaus mit seinen Ausstellungen zum Heiligen Josef ist ab 19. März bis Ende Oktober jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Führungen können angefragt werden bei elisabeth.buck@josefs-wallfahrt.de oder Tel. 07371 / 9546732.


Josefspilgerweg

Seit kurzem beginnt im Münster von Heiligkreuztal ein kleiner Pilgerweg für Familien durch das Klostergelände. Dazu nötig ist ein Smartphone, das durch die kostenlose App Actionbound den 1,5 km langen Weg weist. Er dauert ca. 1 Stunde, WLAN gibt es am Empfang des Bildungshauses.

Hier der QR-Code:

Es gibt einen neuen Film über die Josefs Ausstellung. Schauen Sie und staunen Sie

https://www.regio-tv.de/mediathek/video/ausstellung-ueber-josef/

 

Jesus und Josef arbeiten

Zwei Männer bei der Arbeit, als Handwerker. Es sind Vater und Sohn – Josef und Jesus. Der Jüngere profitiert von der Erfahrung […]